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... woher kam das?. - Dergleichen gab es nur in Bibel, in den Bücher Mosis, in der Finsternis vor der Erschaffung des Lichtes. Felsenbrocken bewegen sich, selbst der Welt hochgetürmsteste Klippen können, und sei es einen Millimeter pro Jahrhundert, von der Stelle gerückt werden. Diese hier aber regten sich nicht. Dieser Haß entstammte der fernsten, barbarichsten Vorzeit. Gottes Haß war das, Gott selbst schloß hier die Faust um das Leben und zerdrückte die Erde in seinen gewaltigen Finger, in seinen großen Eichen-, seinen Zornesfinger. Auch ein ungläubiger konnte nicht aufhören, an Gott zu denken. Denn wer war es, wenn nicht Er? Wer, wenn nicht ein Ding ohne Form, ohne Anfang und Ende, ohne Maß. vermochte Türen so fugenlos dicht zu verschließen? Sämtliche Türen, zugemauert in Namen Gottes. Aller Wahnsinn und alle Verstocktheit der Welt in Namen Gottes. Des Gottes der Heerscharen, des Gottes der zusammengebissenen Zähne, das mächtigen, furchtbaren, feindseligen, tauben Gottes. Eines Gottes brennender Steine und gefrorenen Blutes. So war es hier, und so war es, wo man auch hinsah, denn einem sinnberücktende alten Fluch gehorchens, ist Er, wo immer man hinsieht - in der unheiverrichteten Arbeite, bei den Ehepaar, das im Schlafgemach aufschrickt, bei den Brautleuten, die sich schon hassen, und in Kirchen, wo Er auffährt in alttestamenttarischen Flüchen und sich erhabt über Angst und Grauen. Gott hatte sich im Gemüt der Menschen auf eine Weise angestaut, wie sich sonst nur Blut staut, und nun brach er sich Bahn als Gebrüll und als Grausamkeit, wohlbedacht, träge, planvoll. Im Norden wie im Süden, zur Not noch Himmelsrichtungen hinzuerfindend, nur um zur Stelle zu sein, um an dieser Stelle etwas zu behindern, um sich zu verweigern mit all der Kraft, die der Mensch aus den finstersten Jahrhunderten zu beziehen vermag, aus den verblendetsten Verblendungens seiner Geschichte...
Enero 2011
1. Putas Asesinas de Roberto Bolaño.
2. Los perros románticos de Roberto Bolaño.
3. Respiracion Artificial de Piglia.
4. Arte de Reza
5. Bakakaï de Witold Gombrowicz.
6. Las teorías salvajes de Pola Oloixarac.

Febrero 2011
7. Meridiano de Sangre de Cormac McCarthy.
8. El imperio del sol de J.G. Ballard.
9. Luchadoras de Peggy Adam.
10. Was ich glaube von Hans Küng

Marzo 2011
11. El Burdel de la gitanas de Mircea Eliade.
12. Mientras agonizo de William Faulkner.
13. V. von Thomas Pynchon.
14. Ese maldito yo. de E. M. Cioran
15. „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit". von Walter Benjamin

Abril 2011
16. Der Ursprung des Kunstwerkes von Martin Heidegger
17. Kunst, Wahrnehmung, Wirklichkeit von Gombrich, Black und Hochberg
18. Todos los hermosos caballos de Cormac McCarthy

Mai 2011
19. Los versos satánicos de Salman Rushdie.
20. Phaidon oder Von der Unsterblichkeit der Seele. Plato.
21. Espejos de Eduardo Galeano.
22. Anleitung zum Zukunfts-Optimismus von Matthias Horx

Juni 2011
23. Baudolino de Umberto Eco
24. Frankenstein oder Der moderne Prometheus von Mary Shelley
25. Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel von Herta Müller
26. Krankheit als Metapher. Aids und seine Metaphern. von Susan Sontag

Juli 2011
27. En Las Cimas de La Desesperacion de E. Cioran
28. Farabeuf von Salvador Elizondo
29. Candide oder der Optimismus von Voltaire
30. Imagenes von Ingmar Bergman
31. Der Teufel von Giovanni Papini

Agost. 2011
32. Sklaverei von Lydia Cacho
33. Tokio Blues (Norwegian Wood) von Haruki Murakami
34. Particulas elementales de Michel Houellebecq.
35. Los de abajo de Mariano Azuela.
36. Mis valedores al poder pupular de Tomas Mojarro
37. La posibilidad de un Isla de Michel Houellebecq.
38. Los culpables de Juan Villoro.
39. Poemas y antipoemas de Nicanor Parra.
40. Satanás de Mario Mendoza

September 2011
41. Fantomas contra los vampiros multinacionales de Julio Cortazar.
42. Arte y olvido del terremoto. Ignacio Padilla
43. Crash von J.G. Ballard Octubre 2011
44. El azul del cielo de Georges Bataille
45. Yo, el Gato de Natsume Sōseki
46. La escritura o la vida. Jorge Semprum

Deine Papinis sind hier.

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Deine Papinis sind hier,

            oder der Lust eine vollständige Bibliothek zu haben.

 

Vor eine Monat habe ich einen schweren Anfall von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gehabt.

 

Ich hatte am Telefon eine kleine Diskussion über den Teufel. Ich wollte ein paar meiner Argumente mit Zitaten von Giovanni Papini begründen. Lieder habe ich meine Papinis nicht hier. Fast alle meine Bücher sind in Mexiko Stadt geblieben, in einem ganz kleinen ruhigen Zimmer von 3m x 3m und in Regalen die mein Vater für mich gebaut hat. Alle sind sie da: Papinis, Llosas, Gabos, Sartres, Poppers, Borges, usw.

 

Ich habe einfach zu wenige Bücher in Deutschland. Ich konnte natürlich nicht alle meine Bücher nach Deutschland mitnehmen. Ich musste eine Selektion machen. Da damals (vor 7 Jahre) wollte ich eine Promotion in Mathematik machen, deswegen hatte ich viele Mathe Bücher mitgebracht:  Class Field Theory, Algebraic Geometry, Galois Cohomology, Diophantine Geometry, usw.

 

Trotzdem in dem ersten Koffer waren einige Bücher, ohne die ich mir mein Leben nicht vorstellen kann: „Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez (Gabo),  Mafalda" von Quino, „Die Nacht von Tlatelolco" von Elena Poniatowska,  viele kleine Gedichtbände von Benedetti, Bukowski, Di Prima, Lorca, Kavafis und andere Dichter,  „Lolita" von Nabokov, usw.  (alles auf Spanisch).

 

Jede Reise nach Mexiko bedeutet für mich, viele Bücher nach Deutschland zu transportieren. Letztes Mal war es die riesige und schwere Enzyklopädie: „Mexico a traves de los siglos" (insgesamt 20 Kilos), die Biografie von Che Guevara von Paco Ignacio Taibo II,  ein paar Bücher über Kunst und Street Art aus Mexiko Stadt.

 

Trotzdem hatte ich das Gefühlt, dass ich meine mexikanische Bibliothek verstümmle.

 

Ich kaufe viele Bücher:

·      vielleicht und mit viel Glück lese ich  davon 30%.

·      Weitere 30% sind Bücher zum gucken: Kunst- und Bildbände.

·      Und da ich in die Zukunft plane, habe  ich 30% davon gekauft, weil ich denke: „wenn ich irgendwann keine Arbeit mehr  habe und kein Geld, dann habe ich genug zum lesen auf Vorrat."

·      Den Rest sind alte Bücher von Autoren die niemand mehr lesen möchte, die ich aus der Flohmarkt retten wollte.

 

Jetzt will ich meine Bibliothek in Deutschland vervollständigen und ich habe mit sieben Papins angefangen:

 

·     Das Schwarze Buch (dt. 1952)

·     Zeugnis des Leidens (dt. 1965)

·     Der Teufel (dt. 1965)

·     Narreteien (dt. 1953)

·     Ein fertiger  Mensch

·     Ewiges Italien

·     Michelangiolo (dt. 1956)

 

Ich hatte viele Bücher von ihm gelesen, als ich 15 oder 16 Jahre Alt war. Ich hatte ihn entdeckt dank meines Vaters (ein linke Künstler der jetzt als Computerlehrer in einer Staatlichen Schule arbeitet).

 

Ich erinnere mich nicht genau an seine Bücher, aber ich weiß dass diese Lektüren haben mein Leben geändert und mein ganzes Weltbild beeinflusst.

 

Ich hatte vor ein paar Tagen ein Email  von meinem Buchdealer gekriegt: Deine Papinis sind hier. Am nächsten Tag hatte ich sie angefasst und gerochen. Sie sind ganz Alt. Und ich habe die Notizen gelesen, die die alten Besitzer gemacht haben. Ich liebe es diese alten Notizen zu lesen, es ist eine Art Dialog.

 

Ich erwarte für den nächsten Monat eine weitere Email: „deine José Revueltas sind hier."

 

                                                                                                16-Okt-10.

Ithaka - Kavafis

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Wenn du zur Fahrt aufbrichst nach Ithaka,
so bete, dass ein weiter Weg es werde
voller Umschwünge, voller Einsichten.
die Lästrygonen oder die Kyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht.
Dergleichen triffst du nie auf deinem Weg,
solang dein Denken hoch bleibt und erlesne
Erregung dir an Geist und Körper rührt.
Den Lästrygonen oder den Kyklopen,
dem wütigen Poseidon wirst du nicht begegnen,
wenn du sie nicht in deiner Seele schleppst,
wenn deine Seele sie nicht vor dich stellt.

So bete, dass ein weiter Weg es werde.
Mögen der Sommermorgen viele sein,
wo du - oh wie mit Dank, oh wie mit Freude! -
einfährst in Häfen; die du siehst zum ersten Mal.
Mögest du halten an den Handelsplätzen
Phönikiens und schöne Ware kaufen:
Perlmutter und Korallen, Ebenholz und Amber
und jede Art erregende Duftflüssigkeit.
Mögest du gehn in viele Städte nach Ägyptenland,
damit du lernst - und lernst von Eingeweihten.

Behalte stetig Ithaka in deinem Geist.
Die Ankunft dort ist deine Vorbestimmung.
Doch haste mit der Reise nimmermehr.
Besser, sie daure vieler Jahre Lauf,
und auf der Insel ankerst du als Greis,
an allem reich, was auf dem Wege du erwarbst,
niemals erwartend, dass dir Reichtum schenke Ithaka.

Ithaka schenkte dir die schöne Reise.
Zu ihm allein bist du hinausgefahren.
Verlange andre Gaben nicht von ihm.

Findest du´s arm, Ithaka trog dich nicht,
so weise, wie du wurdest, so erfahren,
erkanntest du nun wohl, was Inseln Ithaka bedeuten.

(texto en preparación)
(en preparación del Texto)

Die Bücherdiebin

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ich bin fertig mit den Buch: die Būcherdiebin....was fūr eine schōnes Buch... und sehr Traurig... das Ende ist Brutal... wow... und der Autor ist so Jung: 30 jahre...

oh mann... o mann... ein tolles Buch....