oder der Lust eine vollständige Bibliothek zu haben.
Vor eine Monat habe ich einen schweren Anfall von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gehabt.
Ich hatte am Telefon eine kleine Diskussion über den Teufel. Ich wollte ein paar meiner Argumente mit Zitaten von Giovanni Papini begründen. Lieder habe ich meine Papinis nicht hier. Fast alle meine Bücher sind in Mexiko Stadt geblieben, in einem ganz kleinen ruhigen Zimmer von 3m x 3m und in Regalen die mein Vater für mich gebaut hat. Alle sind sie da: Papinis, Llosas, Gabos, Sartres, Poppers, Borges, usw.
Ich habe einfach zu wenige Bücher in Deutschland. Ich konnte natürlich nicht alle meine Bücher nach Deutschland mitnehmen. Ich musste eine Selektion machen. Da damals (vor 7 Jahre) wollte ich eine Promotion in Mathematik machen, deswegen hatte ich viele Mathe Bücher mitgebracht: Class Field Theory, Algebraic Geometry, Galois Cohomology, Diophantine Geometry, usw.
Trotzdem in dem ersten Koffer waren einige Bücher, ohne die ich mir mein Leben nicht vorstellen kann: „Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez (Gabo), „Mafalda" von Quino, „Die Nacht von Tlatelolco" von Elena Poniatowska, viele kleine Gedichtbände von Benedetti, Bukowski, Di Prima, Lorca, Kavafis und andere Dichter, „Lolita" von Nabokov, usw. (alles auf Spanisch).
Jede Reise nach Mexiko bedeutet für mich, viele Bücher nach Deutschland zu transportieren. Letztes Mal war es die riesige und schwere Enzyklopädie: „Mexico a traves de los siglos" (insgesamt 20 Kilos), die Biografie von Che Guevara von Paco Ignacio Taibo II, ein paar Bücher über Kunst und Street Art aus Mexiko Stadt.
Trotzdem hatte ich das Gefühlt, dass ich meine mexikanische Bibliothek verstümmle.
Ich kaufe viele Bücher:
· vielleicht und mit viel Glück lese ich davon 30%.
· Weitere 30% sind Bücher zum gucken: Kunst- und Bildbände.
· Und da ich in die Zukunft plane, habe ich 30% davon gekauft, weil ich denke: „wenn ich irgendwann keine Arbeit mehr habe und kein Geld, dann habe ich genug zum lesen auf Vorrat."
· Den Rest sind alte Bücher von Autoren die niemand mehr lesen möchte, die ich aus der Flohmarkt retten wollte.
Jetzt will ich meine Bibliothek in Deutschland vervollständigen und ich habe mit sieben Papins angefangen:
· Das Schwarze Buch (dt. 1952)
· Zeugnis des Leidens (dt. 1965)
· Der Teufel (dt. 1965)
· Narreteien (dt. 1953)
· Ein fertiger Mensch
· Ewiges Italien
· Michelangiolo (dt. 1956)
Ich hatte viele Bücher von ihm gelesen, als ich 15 oder 16 Jahre Alt war. Ich hatte ihn entdeckt dank meines Vaters (ein linke Künstler der jetzt als Computerlehrer in einer Staatlichen Schule arbeitet).
Ich erinnere mich nicht genau an seine Bücher, aber ich weiß dass diese Lektüren haben mein Leben geändert und mein ganzes Weltbild beeinflusst.
Ich hatte vor ein paar Tagen ein Email von meinem Buchdealer gekriegt: Deine Papinis sind hier. Am nächsten Tag hatte ich sie angefasst und gerochen. Sie sind ganz Alt. Und ich habe die Notizen gelesen, die die alten Besitzer gemacht haben. Ich liebe es diese alten Notizen zu lesen, es ist eine Art Dialog.
Ich erwarte für den nächsten Monat eine weitere Email: „deine José Revueltas sind hier."
16-Okt-10.
En uno de esos días en los que estaba aburrido en mi trabajo, lo cual pasa, mas o menos diario, me puse a ver artículos en la Wikipedia. Quería leer un poco más sobre una palabra que estaba aprendiendo: Hebamme, partera. Y me encontré con este pequeña joya:
Das erste Hebammenlehrbuch wurde um ![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=c5bfbbb1-c7fb-4c0e-a713-b6388d759c06)
